Häufig gefragt

Häufig gestellte Fragen
Häufig gefragt

FAQ's zur Mitgliedschaft

Kann ich mir mit einer Mitgliedschaft eine Wohnung sichern?
Nein, mit einer Mitgliedschaft haben Sie kein Anrecht auf eine Wohnungsmiete. Das übergeordnete Ziel ist eine gute Durchmischung der Bewohnerschaft auf dem Westfeld. Als Mitglied gehören Sie allerdings zu den ersten, die vom Vermietungsstart erfahren. Dadurch erhöhen Sie Ihre Chancen auf eine Wohnung.

Wer kann Mitglied werden?
Mitglied der Genossenschaft kann jede natürliche und juristische Person werden.

Muss ich einen Wohnsitz in Basel-Stadt haben?
Um GenossenschafterIn zu werden, müssen Sie nicht in Basel-Stadt gemeldet sein, jedoch ist es bei einem Umzug in eine Mietwohnung auf dem Westfeld zwingend, dass der steuerrechtliche Wohnsitz in Basel-Stadt liegt.

Wo finde ich das Anmeldeformular?
Den Talon finden Sie in der Rubrik «Mitglied werden».

Bin ich automatisch Mitglied bei wohnen&mehr, wenn ich schon Mitglied bei der Bau- und Wohngenossenschaft Lebenswerte Nachbarschaft (LeNa) oder dem Verein wohnen+ Basel bin?
Nein. Sofern Sie eine Wohnung bei LeNa oder wohnen+ Basel gemietet haben, ist eine Mitgliedschaft bei wohnen&mehr optional. Diese gibt Ihnen ein Stimmrecht an der Generalversammlung und dadurch Mitbestimmung bei genossenschaftlichen Belangen auf dem Westfeld.

Wird der Mitgliedsbeitrag verzinst?
Es ist angedacht, die Anteilscheine in Zukunft zu verzinsen. Das wird jedoch erst möglich sein, wenn wohnen&mehr mit der Wohnungsvermietung startet und Mieteinnahmen generiert.

Ist die Mitgliedschaft wieder kündbar?
Ja. Sind Sie als Mitglied Mieter/in von Mieteinheiten der Genossenschaft, setzt der Austritt die Kündigung des Mietvertrags voraus. In Art. 7 der Statuten von wohnen&mehr ist die Kündigung geregelt.

FAQ's zum Wohnen

Ab wann sind die Wohnungen bezugsbereit?
Der Erstbezug der Wohnungen ist voraussichtlich* ab Ende 2022 vorgesehen.
* Zeitplan vorbehältlich unvorhergesehener Verzögerungen im Bauprozess.

Wie gross werden die Wohnungen?
Das Spektrum des Wohnangebots reicht von Budget- und Maisonettewohnungen über Studio- und Clusterwohnungen bis zu Joker- und Gästezimmern. Es wird 1- bis 6-Zimmerwohnungen geben; gemeinschaftlich genutzte Flächen und temporär mietbare Gästezimmer ergänzen das private Wohnen.

Kann man die Pläne der einzelnen Wohnungen einsehen?
Die einzelnen Wohnungsgrundrisse stehen nicht für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung. Im Newsletter Nr. 9 stellen wir Ihnen typische Wohnungsgrundrisse und Visualisierungen vor.

Wie hoch sind die Mietzinse?
Aktuelle Aussagen über die Mietzinse basieren auf einer groben Schätzung, die mit der weiteren Planung verfeinert wird. Ziel ist, dass beispielsweise eine 4-Zimmer-Wohnung (ca. 100 m2) für rund CHF 2'000 netto vermietet werden kann. Der endgültige Mietzins hängt jedoch von vielen Faktoren ab, die sich im Laufe der kommenden Planungsphase klären. Detailliertere Angaben zu Mietzinsen, auch für unterschiedliche Wohnungsgrössen, folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Darf ich als Einzelperson eine 3-Zimmerwohnung beziehen?
Als Genossenschaft sind wir aufgrund des Baurechtsvertrags mit der Einwohnergemeinde Basel-Stadt an eine gesetzlich geregelte Belegungsvorschrift gebunden. Das heisst, pro Wohnung müssen im Minimum so viele Personen wohnen wie es „Anzahl Zimmer minus 1“ gibt. Das heisst, in einer 3-Zimmerwohnung müssen mindestens 2 Personen wohnen; in einer 4-Zimmerwohnung mindestens 3 Personen usw. Das heisst, es ist nicht möglich, dass Sie als Einzelperson eine 3-Zimmerwohnung beziehen können. Der Bezug einer 2-Zimmerwohnung ist aber möglich.

Was geschieht, wenn ein Familienmitglied auszieht?
Die verbleibenden MieterInnen können für eine gewisse Zeit in der Wohnung bleiben. wohnen&mehr bietet Ersatzangebote an, die nach einer gewissen Frist angenommen werden müssen. Anderenfalls muss eine Wohnung ausserhalb des Areals gesucht werden.

 Kann ich mich bereits heute für eine (bestimmte) Wohnung anmelden? Gibt es eine Interessentenliste?
Nein, das ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich. Sie können sich auf der Interessentenliste eintragen lassen oder Mitglied werden.

Wie sieht der Ablauf des Vermietungsprozesses aus?
Der Vermietungsprozess startet ungefähr im Sommer 2021 und wird offiziell angekündigt. Es wird keine Priorisierung bei der Wohnungsvergabe durch die Reihenfolge der Anmeldungen vorgenommen. Die Vermietungskriterien werden mit der Ankündigung zum Vermietungsprozess veröffentlicht. Als Mitglied gehören Sie zu den ersten, die vom Vermietungsstart erfahren.

Weshalb sind die Mietzinse bei Genossenschaften günstiger als bei anderen Anbietern? 
Der Zweck einer gemeinnützigen Baugenossenschaft ist, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anbietern erfolgt bei Genossenschaften kein Abfluss von Gewinnen an private Investoren. Allfällige Überschüsse verbleiben bei der Genossenschaft als Reserven für Sanierungen und Erneuerungsbauten. Mietzinse werden so berechnet, dass «nur» die anfallenden Kosten gedeckt werden (Prinzip der Kostenmiete). Die neusten Daten des Bundesamts für Wohnungswesen BWO zeigen, dass in Städten die Mietzinse bei herkömmlichen Mietwohnungen im Schnitt 24% über denen von Genossenschaftswohnungen liegen.

Die Baukosten und damit auch die Mietzinse bei einer Erstvermietung bewegen sich bei Genossenschaften und bei anderen Anbietern allerdings in einem vergleichbaren Bereich. Deshalb liegt bei einer Erstvermietung die Miete bei Genossenschaften nur leicht unter denen herkömmlicher Vermieter - so auch auf dem Westfeld. Aufgrund des fehlenden Renditedrucks und des Verzichts auf spekulative Geschäfte entwickeln sich die Mietzinse bei Genossenschaften im Verlauf der Jahre und Jahrzehnte deutlich unter die Marktmiete.

Mieten+Wohnen | Dezember 2017: Die Kostenmiete macht's aus

Bundesamt für Wohnungswesen | November 2017 | Gemeinnütziges Wohnen im Fokus

Sind die Wohnungen auch für wirtschaftlich benachteiligte Menschen bezahlbar?
Die Baugenossenschaft wohnen&mehr plant und wirtschaftet zugunsten bezahlbarer Mietzinsen. Eine bestimmte Anzahl kostenreduzierter Wohnungen auf dem Areal und effiziente Wohnungsgrundrisse sind hierfür wichtige Hebel. Zudem wird ein Solidaritätsfonds geschaffen, der Menschen in wirtschaftlich schwierigen Situationen unterstützen kann. Die Bedingungen werden beim Start der Erstvermietung bekannt gegeben.

Ich bin Kunstschaffender, gibt es Subventionen oder eine Möglichkeit zur Mietreduktion?
Mietzinsbeiträge sind keine vorgesehen. Dank des Solidaritätsfonds, welcher durch die Genossenschaft geschaffen wird, kann in bestimmten Fällen jedoch die Substitution des Genossenschaftskapitals übernommen werden. Die Bedingungen für einen Leistungsbezug aus dem Fonds werden mit der Ankündigung zum Vermietungsstart bekannt gegeben.

Wird es barrierefreie Wohnungen geben (z.B. für Personen im Rollstuhl)?
Ja. Gehören Sie zum betroffenen Personenkreis, setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung.
Gerne schauen wir gemeinsam mit Ihnen, ob wir bereits eine passende Wohnung in Planung haben oder ob es speziell auf Ihre Bedürfnisse anzupassende Massnahmen braucht.

Bietet das Westfeld Pflegeplätze an?
Nein. Jedoch entstehen im umgenutzten Felix Platter-Spital 17 betreute Wohneinheiten mit Services, die sich speziell für Menschen in hohem Alter eignen, die gerne zuhause leben aber in bestimmten Lebensbereichen Unterstützung wünschen oder darauf angewiesen sind (Mahlzeitendienst, Reinigung, Einkauf etc.). Diese Wohneinheiten werden vom BSB (vormals Bürgerspital Basel) betrieben, ebenfalls eine nicht Gewinn orientierte Organisation. Zudem wird es auch weitere altersgerecht ausgebaute, nicht betreute Wohnungen geben, die wohnen&mehr vermietet. Zudem stehen allen Mietern selbstverständlich die Pflegedienstleistungen der Spitex oder ähnlichen Organisationen zur Verfügung. Diese sind direkt zwischen Mietenden und Anbietern zu regeln.

Sind Haustiere erlaubt? Dürfen Katzennetze auf dem Balkon montiert werden?
Haustiere werden grundsätzlich erlaubt sein. Zusammen mit der Ankündigung des Vermietungsprozesses werden auch die Vermietungskriterien veröffentlicht, welche Informationen zur Haustierhaltung und ähnlichem enthalten.

FAQ's zur Parkierung

Wie viele Parkplätze entstehen auf dem Westfeld?
Unter dem Quartierplatz entsteht eine unterirdische Autoeinstellhalle mit 160 Parkplätzen.

Reichen die 160 Parkplätze für das Westfeld?
Die Frage kann im Voraus nicht abschliessend beantwortet werden. Die Zahl der Parkplätze ist abgestimmt auf die spezifischen Zielgruppen auf dem Areal (darunter viele ältere und jüngere BewohnerInnen ohne Auto) sowie die gute Anbindung an Tram- und Buslinien. Veloparkplätze, Carsharing sowie neue Formen der Mobilität (e-Mietautos und e-Bike-Ladestationen) sind Teil des Konzepts. Die optionale Erweiterung der Einstellhalle in der zweiten Bauetappe (2024) wird im Planungsverlauf sorgfältig geprüft.

Weshalb werden nicht mehr Parkplätze erstellt?
Die Erstellung von Parkplätzen im Untergeschoss ist teuer. Ohne Subventionen können Parkplätze nicht kostendeckend vermietet werden. Ein Hauptziel von wohnen&mehr ist die Erstellung von bezahlbarem Wohnraum. Die durch die Mieteinnahmen nicht gedeckten Kosten für die Parkplätze tragen schliesslich alle Mieter.

Baulich ist die maximale Anzahl an Parkplätzen im 1. UG ausgeschöpft. Der Bau eines 2. UGs wäre aufgrund des Grundwasservorkommens unverhältnismässig teurer und somit nicht finanzierbar. Es wurde externen Interessenten mehrfach angeboten, selbst nach Investoren für ein Parking im 2. UG zu suchen. Es gingen keine konkreten Anfragen bei wohnen&mehr ein.

Stehen Parkplätze für das Quartier zur Verfügung?
Ja, rund 15 Parkplätze sind für die Anwohner des umliegenden Quartiers reserviert (mitfinanziert vom Pendlerfonds des Kantons Basel-Stadt).

Können bereits Parkplätze reserviert werden?
Nein. Wir führen jedoch eine Interessentenliste, auf der Sie sich eintragen lassen können. Sie werden im Rahmen der offiziellen Ausschreibung informiert.

Nach welchen Kriterien werden die Parkplätze vergeben?
Die Kriterien sind noch in Ausarbeitung und deshalb noch nicht bekannt.

 

FAQ's zu Mobilitätslösungen der IWB

Wie sehen die technischen Angaben für Mobilitätslösungen aus?
Die technische Angaben zu den Mieterladestationen werden direkt bei den IWB publiziert.

Die Konditionen für die Mieter der Ladestationen befinden sich hier.

Die E-Bikes werden an normalen 230-V-Haushaltssteckdosen geladen.

Das Motorrad Zero SR/F Premium verfügt über einen Typ-2 Steckeranschluss und kann somit an den fürs Westfeld vorgesehenen Ladestationen geladen werden – sowohl an den Mieterladestationen wie auch an der öffentlichen Ladestation.